Rassestandart

FCI - Standard Nr. 160  / 17. 06. 1998  /  D

 

 

IRISCHER WOLFSHUND





(Irish Wolfhound)



ÜBERSETZUNG  : Frau Helma Quaritsch-Fricke,

                                Dr. J.-M. Paschoud und Frau R.Binder-Gresly.

 

URSPRUNG : Irland.

 

DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES  : 20. 03. 1990.

 

VERWENDUNG :

 


Obschon die Irischen Wolfshunde zur Jagd auf Rotwild, insbesondere auf Hirsche, bis ins 17. Jahrhundert verwendet wurden, haben sie sich auch zur Ausrottung der Wölfe, welche vor der Urbarmachung der Wälder grobe Teile Europas heimsuchten, als sehr nützlich erwiesen.

 

KLASSIFIKATION FCI:     Gruppe 10           

Windhunde.

                                          Sektion   2            Rauhaarige Windhunde.

                                          Ohne Arbeitsprüfung.

 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD 

 

 Der Irish Wolfhound soll nicht ganz so schwer oder massig sein wie die Deutsche Dogge, aber mehr als der Deerhound, dem er sonst im Gesamttyp ähneln soll. Er ist von beachtlicher Größe und imponierender Erscheinung, stark bemuskelt, kräftig und dennoch elegant gebaut, mit leichten und lebhaften Bewegungen; Kopf und Hals werden hoch getragen; die Rutenhaltung zeigt eine leichte Aufwärtsbiegung am Ende.



KOPF 

 


Lang und horizontal, hoch getragen. Stirnknochen sehr leicht erhöht, mit einer sehr kleinen Vertiefung zwischen den Augen.

 

OBERKOPF 


Schädel :

 

Nicht zu breit.

 

GESICHTSSCHÄDEL 


Fang
:

 

Lang und mäßig spitz.

Kiefer / Zähne :

 

Scherengebiß ideal, Zangenbiß erlaubt.

Augen :

 

Dunkel.

Ohren :

 

Klein und greyhoundartig getragen.

 

HALS :

 


Ziemlich lang, sehr kräftig und muskulös, gut gebogen, ohne Wamme oder lose Kehlhaut.

 

KÖRPER :

 

Lang, gut aufgerippt.


Rücken
:

 

Eher lang als kurz.


Lenden
:

 

Gewölbt.


Kruppe
:

 

Grobe Breite zwischen den Hüfthöckern.


Brust
:

 

Sehr tief, mäßig breit. Vorbrust breit.


Rippen
:

 

Gut gewölbt.


Bauch
:

 

Gut aufgezogen.

 

RUTE :

 

Lang, leicht gebogen, mäßig dick und gut behaart.

 

GLIEDMASSEN

 

VORDERHAND :

 

Vorderläufe insgesamt kräftig und ganz gerade.


Schultern
:

 

Gut bemuskelt, dem Brustkorb Breite gebend; schräg gelagert.


Ellenbogen
:

 

Gut unterstellt, weder ein- noch ausgedreht.


Unterarm
:

 

Gut bemuskelt.

 

HINTERHAND 

 


Oberschenkel :

 

Lang und gut bemuskelt.


Knie
:

 

Gut gewinkelt.


Unterschenkel
:

 

Gut bemuskelt, lang und kräftig wie beim Greyhound.


Sprunggelenk
:

 

Gut tiefgestellt, weder ein- noch ausgedreht.


 
PFOTEN :

 

Mäßig grob und rund, weder ein- noch ausgedreht. Zehen gut aufgeknöchelt und eng aneinander liegend; Krallen sehr stark und gekrümmt.


GANGWERK
:

 

Bewegung frei und aktiv.

 

HAARKLEID 

 

Fell:  

 

Rau und hart an Rumpf, Läufen und Kopf; besonders drahtig und lang über den Augen und am Unterkiefer.


FARBE :

 

Die anerkannten Farben sind grau, gestromt, rot, schwarz, reinweiß, rehbraun oder jede andere beim Deerhound vorkommende Farbe.

 

GRÖSSE UND GEWICHT 

 

Mindestgröße :        Rüden :             79 cm

                                  Hündinnen  :      71 cm.


Mindestgewicht
:      Rüden :            54,5 kg

                                 Hündinnen :       40,5 kg.

 

 


Alle Hunde unter diesen Werten sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Bemerkenswerte Größe, imponierendes Auftreten (selbstsicher), einschließlich großer Schulterhöhe und entsprechender Körperlänger, ist das anzustrebende Ziel, und es ist erwünscht, eine Rasse sicher zu festigen, bei der die Rüden durchschnittlich 81 bis 86 cm messen und die die notwendige Kraft, Aktivität, Mut und Ausgewogenheit zeigt.

 

FEHLER :

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte.

·       Zu leichter oder zu schwerer Kopf.

·       Zu hochgewölbter Stirnknochen.

·       Nasenschwamm andersfarbig als schwarz.

·       Lefzen von anderer Farbe als Schwarz.

·       Sehr helle Augen. Augenlider rosa- oder leberfarben.

·       Grosse und flach am Kopf herabhängende Ohren.

·       Kurzer Hals; stark ausgebildete Wamme.

·       Rumpf zu kurz.

·       Rücken eingesunken (Sattelrücken) oder zu gerader

Rücken.

·       Brustkorb zu schmal oder zu breit.

·       Rute zu stark geringelt.

·       Verbogene Vorderläufe; überwinkelte Karpalgelenke.

·       Schwache Hinterhand, insgesamt Mangel an

Bemuskelung.

·       Ein- oder ausgedrehte Pfoten.

·       Gespreizte Pfoten.

 

N.B. :

Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.








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